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Projektpartner

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agentur mark GmbH
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Fon 0 23 31 / 80 03-0
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Förderung
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Ausbildungsnetzwerk


Kernaufgabe dieses Projekthandlungsfeldes ist es, durch Vernetzung und regionale Zusammenarbeit ein gemeinsames „Kompetenznetzwerk Ausbildung für die Märkische Region“ für die Zwecke der Berufsbildung mit allen relevanten Ausbildungspartnern zu entwickeln, aufzubauen und zu implementieren. Zu dem Kompetenznetzwerk sollen Kleinstbetriebe, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Unternehmen mit Inhabern ausländischer Herkunft ebenso wie Akteure der regionalen Berufsbildungspolitik gehören.

In einem ersten Schritt sollen bestehende Aktivitäten regionaler und lokaler Akteure in der Märkischen Region durch Vernetzung optimiert werden. Das betriebliche Ausbildungsangebot soll durch die Initiierung und Begleitung regionaler Ausbildungsprojekte bzw. –kooperationen qualitativ und quantitativ verbessert werden. Es wird die Kooperation von Partnern angestrebt, die Ausbildung tatsächlich umsetzen wollen und können (Betriebe, Bildungsdienstleister, Berufskollegs usw.) und die sich in einem „KompetenzNetzwerk Ausbildung für die Märkische Region“ zusammenschließen. Mithin handelt es sich um Netzwerkpartner/innen mit personellen sowie sächlichen Möglichkeiten zur Umsetzung innovativer Ideen und Ausbildungskonzepte.

Grundgedanke ist die gegenseitige Unterstützung und das Generieren von Synergien sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Ausbildungskultur. In diesem Kompetenznetzwerk arbeiten ausbildungserfahrene Betriebe mit Unternehmen zusammen, die erstmalig ausbilden. Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk mit anderen Betrieben, Ausbildungszentren oder Bildungsträgern können auch ausbildungserfahrene Betriebe ihr Ausbildungs-Know-How noch verbessern oder aktualisieren.

Bildungsträger bzw. -dienstleister ergänzen das Produktportfolio insbesondere dann, wenn es sich um innovative Förderangebote z.B. für benachteiligte Jugendliche handelt; Berufsausbildungsvorbereitung wird somit ebenfalls als Handlungsfeld des Kompetenznetzwerkes verstanden. So wird auch Jugendlichen mit schlechteren Startchancen der Weg zu einer beruflichen Qualifizierung eröffnet, um sie dauerhaft in Ausbildung bzw. Arbeit zu bringen.

Neben den direkt im Projektrahmen bearbeiteten Themen der Ausbildungsplatzentwicklung und der Verbundausbildung können zukünftig auch folgende Themen bearbeitet werden:
Aufzählung Erprobung schulischer Bildungsgänge auf Vollzeitbasis
Aufzählung gemeinsame Weiterbildung von Ausbildern
Aufzählung Optimierung vorhandener regionaler Ausbildungskapazitäten Vorstellung/Verbreitung neuer bzw. überarbeiteter Berufsbilder
Aufzählung Initiierung branchenspezifischer Netzwerke
Da ein Netzwerk immer auf die Eigeninitiative der Teilnehmer angewiesen ist, soll die thematische Schwerpunktsetzung im Wesentlichen auch mit ihnen gemeinsam erarbeitet werden. Hierfür sind im Projekt so genannte Zukunftskonferenzen vorgesehen.

Zur Unterstützung dieses so verstandenen Netzwerkgedankens sollen auch alle relevanten Akteure der Berufsbildungspolitik (Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Kammern, Kreishandwerkerschaften, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen, Arbeitsgemeinschaften und Jobagenturen, Berufs- und allgemeinbildende Schulen sowie Wirtschaftsverbände) mit dem Ziel gewonnen werden, die zu schaffenden Ausbildungsprojekte zu unterstützen. Diese Akteure werden auch als Promotoren (Förderer) auf der Fachebene und der bildungspolitischen Ebene verstanden.

Ebenfalls sollen stärker als bisher die regionalwirtschaftlichen Strukturen und Entwicklungsprozesse berücksichtigt werden. Ausbildung wird somit auch als Instrument zur Bewältigung des Strukturwandels und einer nachhaltigen, regionalen Wirtschaftsförderung verstanden.

Das Projektteam übernimmt Dienstleistungen für das Netzwerk und das Netzwerkmanagement. Es sichtet Beispiele guter Praxis in der Märkischen Region und in anderen Regionen und sorgt für Transfer, organisiert kontinuierlichen Austausch mit vergleichbaren (Modell-) Projekten, bereitet Zukunftskonferenzen der regionalen Verantwortungsträger und bildungspolitischen Akteure vor, ist bei der Umsetzung verabschiedeter Beschlüsse (regionaler Ausbildungsinitiativen) behilflich und unterstützt konkret Betriebe der oben genannten Zielgruppen bei der Umsetzung von Voll- und/oder Verbundausbildung.